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Liebe Leserinnen, lieber Leser

In jedem Menschenherzen schlummert eine grosse Sehnsucht nach Harmonie und Schönheit. Das Erdendasein von Kindheit an kennt viele schöne und lichterfüllte Dinge: liebevolle Zuneigung, Güte und Zärtlichkeit, die Schönheit der Schöpfung, der Reichtum der bildenden Kunst, die Harmonie der Musik, die Sprache der Liebe, die befreiende Kraft des Glaubens, das Innehalten beim Beten, erfahrene Wertschätzung, die Freude und Begeisterung bei Sport und Fest.

Vielleicht gehörst Du aber zu jenen Menschen, die an der Überfülle der Schönheiten des Lebens vorbeihasten und immerfort nur das Negative, Düstere und Trübe sehen. Du brauchst dabei noch lange nicht depressiv zu sein, mit jener Traurigkeit der Seele, die stets das Düstere und Negative sieht und sich nicht freuen kann.

Es lohnt sich, einmal ganz bewusst nur das Gute und Schöne, das Liebenswerte und Harmonische zu sehen: dann bekommt Dein ganzes Leben wieder Farbe und Glanz.

Der letzte Grund für die neugewonnene Lebensfreude ist der christliche Glaube, das Urvertrauen auf Gott, der uns in Freud und Leid zur Seite steht, der die Sonne über Gute und Böse aufgehen lässt.

Glauben können ist ein wunderbares Geschenk, eine Sichtweise der Dinge, die sich an der Schönheit freut und die unangenehmen Dinge gelassen tragen kann: in der Gewissheit, dass Gott mit uns ist am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Der nachfolgende indianische Schöpfungsgesang verbindet Gott und Menschen beim Schaffen und Betrachten aller Schönheit.

Dazu wünsche ich viele schöne, sonnige Augenblicke im Alltag.

Pfarrer Guido Burri

Die Menschen sind zur Schönheit aufgerufen.

Der Geist, Schönheit zu denken.

Die Augen, Schönheit zu sehen

Die Ohren, Schönheit zu hören.

Die Zunge, Schönheit zu künden.

Die Hände, Schönheit zu formen.

Das Herz, Schönheit in die Welt zu tragen

 

 

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